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Aksum: Das antike Königreich und seine Stelen
Einst eine Großmacht der Antike, heute Weltkulturerbe: Aksum mit seinen riesigen Stelen erzählt von einem der bedeutendsten Reiche Afrikas.
Lange bevor die Felsenkirchen von Lalibela entstanden, war Aksum im Norden Äthiopiens das Zentrum eines mächtigen Reiches, das zu den bedeutendsten der antiken Welt zählte.
Eine Großmacht der Antike
Das Königreich Aksum blühte vor rund zweitausend Jahren und kontrollierte wichtige Handelswege zwischen Afrika, Arabien und dem Mittelmeerraum. Es prägte eigene Münzen, unterhielt weitreichende Handelsbeziehungen und war eines der ersten Reiche der Welt, das das Christentum als Staatsreligion annahm.
Die rätselhaften Stelen
Weltberühmt ist Aksum für seine gewaltigen Stelen – kunstvoll behauene Obelisken aus einem einzigen Steinblock, von denen einige über 20 Meter hoch waren. Sie dienten vermutlich als Grabmäler für Könige. Wie sie errichtet wurden, fasziniert Forscher bis heute. Aksum gehört seit 1980 zum UNESCO-Welterbe.
Ort der Legenden
Aksum ist auch mit der Legende der Bundeslade verbunden: Nach äthiopisch-orthodoxem Glauben wird sie in einer Kapelle der Stadt aufbewahrt. Zugleich gilt Aksum als Heimat der sagenhaften Königin von Saba.
Diese tiefe Geschichte ist der Boden, auf dem die Kultur wuchs, die wir bei Lalibela feiern. Jedes Gericht ist Teil einer Erzählung, die Jahrtausende zurückreicht.