Habesha: Wer sind die Habesha?

„Habesha" verbindet Menschen aus Äthiopien und Eritrea über Grenzen hinweg. Wir erklären, was hinter dem Begriff steckt und was ihn ausmacht.

Wer sich mit der Kultur Äthiopiens und Eritreas beschäftigt, stößt schnell auf ein Wort: Habesha. Es ist mehr als eine Herkunftsbezeichnung – es steht für ein gemeinsames kulturelles Erbe.

Ein Begriff, viele Menschen

„Habesha" (auch Abesha) wird von vielen Menschen aus Äthiopien und Eritrea als verbindende Selbstbezeichnung verwendet. Der Begriff überspannt Sprachen und Regionen und betont, was die Menschen teilen: Geschichte, Küche, Musik, Glauben und Gastfreundschaft.

Was Habesha ausmacht

Zur Habesha-Kultur gehören unverwechselbare Traditionen:

  • das gemeinsame Essen von Injera vom selben Teller,
  • die Kaffeezeremonie als soziales Ritual,
  • traditionelle weiße Baumwollkleidung mit kunstvollen Borten,
  • eine reiche Musik- und Tanztradition mit Instrumenten wie der Masinko.

Gastfreundschaft als Wert

Im Zentrum steht die Idee, dass Gäste ein Geschenk sind. Niemand soll allein oder hungrig bleiben. Der Brauch des „Gursha" – bei dem man einem anderen liebevoll einen Bissen reicht – bringt diese Haltung auf den Punkt.

Genau dieses Gefühl möchten wir bei Lalibela weitergeben. Unser Restaurant in Kreuzberg ist ein Stück Habesha in Berlin: ein Ort, an dem geteilt, gelacht und zusammen gegessen wird.