Lalibela: Die Felsenkirchen und das achte Weltwunder

Elf monolithische Kirchen, aus dem blanken Fels gehauen – warum Lalibela als „achtes Weltwunder" gilt und unserem Restaurant den Namen gab.

Im äthiopischen Hochland, rund 2.500 Meter über dem Meer, liegt eine der außergewöhnlichsten Stätten der Christenheit: die Felsenkirchen von Lalibela. Sie sind der Namensgeber unseres Restaurants – und eine Geschichte, die man kennen sollte.

Lalibela ist eine kleine Stadt in der Region Amhara im Norden Äthiopiens. Berühmt wurde sie durch elf Kirchen, die nicht gebaut, sondern aus dem massiven Felsen herausgehauen wurden. Handwerker meißelten sie von oben nach unten aus dem Gestein – ein architektonisches Meisterwerk, das im 12. und 13. Jahrhundert unter König Gebre Meskel Lalibela entstand.

Ein „neues Jerusalem" aus Stein

Der Legende nach wollte König Lalibela ein „neues Jerusalem" schaffen, nachdem die Pilgerreise ins Heilige Land für äthiopische Christen immer gefährlicher wurde. Viele Orte in Lalibela tragen deshalb biblische Namen, und ein kleiner Fluss vor Ort wird „Jordan" genannt.

Die bekannteste der Kirchen ist die Bete Giyorgis, die Georgskirche. Aus der Vogelperspektive bildet sie ein perfektes griechisches Kreuz, eingelassen in eine tiefe Grube aus rötlichem Tuffstein. Sie gilt als eines der meistfotografierten Bauwerke Afrikas.

Lebendiges Erbe, kein Museum

Anders als viele historische Stätten ist Lalibela bis heute ein lebendiger Wallfahrtsort. Priester in weißen Gewändern, in Fels gehauene Gänge und Tunnel, uralte Gebetsgesänge: Zu den großen orthodoxen Festen wie Weihnachten (Genna) pilgern Zehntausende Gläubige hierher. Seit 1978 gehören die Kirchen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Warum wir Lalibela heißen

Für uns steht Lalibela für Tiefe, Gastfreundschaft und ein kulturelles Erbe, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Dieselbe Wärme möchten wir an unserem Tisch in Berlin-Kreuzberg weitergeben – mit Gerichten, die genauso viel Geschichte in sich tragen wie der Ort, dessen Namen wir stolz führen.