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Von Kaffa nach Berlin: Der Ursprung des Kaffees
Der Kaffee stammt aus Äthiopien – aus der Region Kaffa. Wir folgen der Reise der Bohne von ihrem Ursprung bis in die Tassen der Welt.
Millionen Menschen beginnen ihren Tag mit einer Tasse Kaffee – doch nur wenige wissen, dass seine Wurzeln in Äthiopien liegen. Der Name der Region Kaffa lebt in fast jeder Sprache im Wort „Kaffee" fort.
Die Legende vom Hirten Kaldi
Eine bekannte Legende erzählt vom Ziegenhirten Kaldi, der beobachtete, wie seine Ziegen nach dem Fressen bestimmter roter Beeren munter umhertanzten. Neugierig probierte er selbst – und entdeckte die belebende Wirkung. Ob wahr oder nicht: Die Geschichte verortet den Ursprung des Kaffees fest im äthiopischen Hochland.
Von der Wildpflanze zum Weltgetränk
Aus den Wäldern Äthiopiens verbreitete sich der Kaffee zunächst über das Rote Meer nach Arabien, wo er kultiviert und geröstet wurde. Von dort trat er seinen Siegeszug über die ganze Welt an. Bis heute wächst in Äthiopien Kaffee in großer Sortenvielfalt – oft noch halbwild und im Schatten der Wälder.
Zurück zu den Wurzeln
In Äthiopien ist Kaffee nie nur Koffein, sondern Kultur: Die Kaffeezeremonie macht das Zubereiten und Teilen zum Ritual. So schließt sich der Kreis – von der wilden Bohne in Kaffa bis zur bewussten, langsamen Zeremonie.
Bei Lalibela in Kreuzberg holen wir ein Stück dieser Geschichte nach Berlin: frisch aufgebrühter äthiopischer Kaffee, so wie er gedacht war – zum Genießen und Teilen.